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Russische Gleitbomben treffen Charkiw: zwei Tote, über 30 Verletzte, darunter Kinder

Russische Gleitbomben treffen Charkiw: zwei Tote, über 30 Verletzte, darunter Kinder

03.10.2026
· 2 Min. Lesezeit

Am Nachmittag des 2. Oktober trafen drei Gleitbomben die Stadtbezirke Slobidskyj und Nemyschljanskyj in Charkiw: Zwei Frauen starben, mindestens 33 Menschen wurden verletzt.

Am Nachmittag des 2. Oktober haben russische Streitkräfte drei gelenkte Fliegerbomben auf Charkiw abgeworfen. Die Einschläge erfolgten in den Stadtbezirken Slobidskyj und Nemyschljanskyj. Zwei Frauen im Alter von 66 und 80 Jahren kamen ums Leben, mindestens 33 Menschen wurden verletzt, darunter Kinder. Volunteers Support Ukraine spricht den Angehörigen der Toten und allen, die dieser Angriff getroffen hat, sein aufrichtiges Beileid aus.

Folgen des russischen Angriffs auf Charkiw: Rettungskräfte des Katastrophenschutzes am Einsatzort

Was über den Angriff bekannt ist

Oleh Synjehubow, Leiter der Gebietsmilitärverwaltung Charkiw, erklärte, es seien drei Treffer gelenkter Bomben in den Bezirken Slobidskyj und Nemyschljanskyj registriert worden. Bürgermeister Ihor Terechow ergänzte, im Bezirk Nemyschljanskyj sei ein Mensch getötet worden und eine der Bomben habe ein Wohnhaus vollständig zerstört. Während der Arbeiten der Rettungskräfte stieg die Zahl der Verletzten auf 33.

Archivfoto: Folgen eines russischen Angriffs auf Charkiw, 2. Januar 2026

Schäden in zwei Bezirken

Beschädigt wurden rund 20 Wohnhäuser, Bürogebäude, eine Bildungseinrichtung und mehrere Autos. Gelenkte Bomben sind gewöhnliche Fliegerbomben mit Lenksystemen, die zig Kilometer weit gleiten können. Deshalb können Flugzeuge sie aus sicherer Entfernung abwerfen, außerhalb der Reichweite der ukrainischen Luftverteidigung.

Archivfoto: Rettungskräfte beseitigen die Folgen eines russischen Angriffs auf Charkiw, 2. Januar 2026

Charkiw bleibt unter Beschuss

Spät am selben Abend traf eine Molnija-Drohne den Stadtbezirk Kyjiwskyj in Charkiw, eine Person wurde verletzt. Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so weit es die vorhandenen Mittel erlauben.

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