Kyiv beging am 21. August einen Trauertag für die Opfer eines massiven russischen Angriffs. Nach einer zweiten Angriffswelle an diesem Morgen stieg die Zahl der Toten auf 18, und die Rettungskräfte schlossen die Aufräumarbeiten im Stadtteil Solomjanskyi ab.
Am Freitag, den 21. August 2026, beging Kyiv einen Trauertag für die Opfer eines massiven russischen Angriffs, der in der Nacht auf den 20. August begann und sich mit Unterbrechungen über mehr als einen Tag hinzog. Am Morgen des 21. August traf eine zweite Angriffswelle die Stadt, die weitere Menschenleben forderte und erstmals seit mehreren Monaten ein Stück kritischer Infrastruktur traf. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg auf 18. NGO Volunteers Support Ukraine trauert mit um die getöteten Bewohner Kyjiws.
Die erste Angriffswelle in der Nacht auf den 20. August tötete mindestens 16 Menschen und verletzte 42. Der Folgeangriff am Morgen des 21. August forderte weitere Todesopfer und ließ die Gesamtzahl auf 18 steigen. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko zufolge zielte der Feind diesmal bewusst auf ein Stück kritischer Infrastruktur – zum ersten Mal seit mehreren Monaten –, wodurch in zwei Stadtteilen die Gefahr von Warmwasserausfällen steigt.

Das ukrainische Innenministerium und die Stadtverwaltung Kyjiw erklärten den 21. August zum offiziellen Trauertag. „An diesem Tag ist es schwer, Worte zu finden, die den Schmerz des Verlusts beschreiben könnten", hieß es in der Erklärung. Die Flaggen an städtischen Gebäuden wurden auf Halbmast gesetzt, und alle Unterhaltungsveranstaltungen in Kyjiw wurden für diesen Tag abgesagt.

Im Stadtteil Solomjanskyi, wo der Angriff die oberen Stockwerke eines neunstöckigen Wohnhauses zerstörte, arbeiteten die Rettungskräfte die ganze Nacht hindurch. Laut dem staatlichen Katastrophenschutz demontierten die Retter fünf Geschossdecken und räumten 62 Kubikmeter zerstörter Bausubstanz, bevor der Einsatz beendet wurde. Zuvor waren bereits zwölf Menschen lebend aus den Trümmern desselben Gebäudes gerettet worden.

NGO Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, in dem Umfang und auf die Weise, die die verfügbaren Mittel erlauben – von dringender humanitärer Hilfe bis zur Unterstützung von Familien, die bei solchen Angriffen ihr Zuhause oder Angehörige verloren haben.