Am Morgen des 17. Juli griff Russland die Hafeninfrastruktur von Mykolajiw mit Shahed-238-Kampfdrohnen an. Zwei Ukrainer an Bord eines Schiffes unter ausländischer Flagge kamen ums Leben, drei weitere Schiffe wurden beschädigt.
Ukrainische Häfen stehen erneut unter Beschuss: Am Morgen des 17. Juli griff Russland die Hafeninfrastruktur von Mykolajiw mit Shahed-238-Kampfdrohnen an. Volunteers Support Ukraine verfolgt die Nachrichten aus den Hafenstädten an der Front mit schwerem Herzen, denn zivile Infrastruktur wird dort fast täglich zum Ziel.
Bei dem Angriff kamen zwei ukrainische Staatsbürger ums Leben, die sich an Bord eines im Hafen liegenden Schiffes unter ausländischer Flagge befanden. Drei weitere zivile Schiffe unter ausländischer Flagge wurden beschädigt.

Volunteers Support Ukraine betont, dass Angriffe auf Häfen nicht nur die ukrainische Wirtschaft treffen — sie treffen auch das Leben einfacher Hafenarbeiter, die bei ihrer täglichen Arbeit ein reales Risiko eingehen.
Die Regionalstaatsanwaltschaft Mykolajiw hat ein Ermittlungsverfahren nach Artikel 438 des ukrainischen Strafgesetzbuchs eingeleitet — Kriegsverbrechen mit Todesfolge. Ermittler und Staatsanwälte dokumentieren die Folgen vor Ort.

Volunteers Support Ukraine hält es für wichtig, dass jeder solche Fall dokumentiert und untersucht wird — das ist Teil des langen Weges zur Rechenschaft.
Der Angriff auf Schiffe unter ausländischer Flagge unterstreicht, wie gefährlich die Schifffahrt in der Nähe ukrainischer Schwarzmeerhäfen bleibt — selbst für ausländische Besatzungen, die mit den Kampfhandlungen nichts zu tun haben.

Volunteers Support Ukraine weiß, dass die Sicherheit von Hafenstädten nicht nur eine wirtschaftliche Frage ist, sondern vor allem eine Frage von Menschenleben — deshalb darf eine solche Nachricht nicht unbemerkt bleiben.
Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel zulassen. Jede Geschichte aus einem Hafen an der Front erinnert daran, warum die Unterstützung der Zivilbevölkerung unsere Priorität bleibt.