Die ukrainischen Verteidigungskräfte trafen die Ölraffinerie Slavjansk-EKO in der Region Krasnodar und die Raffinerie Taneco in Tatarstan sowie einen Drohnen-Lagerort russischer Truppen in Millerowo.
In der Nacht zum 13. September griffen Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte die Ölraffinerie Slavjansk-EKO in Slavjansk-na-Kubani, Region Krasnodar, sowie die Raffinerie Taneco in Nischnekamsk, Republik Tatarstan, an. Beide Angriffe lösten Brände auf dem Gelände der Anlagen aus. Volunteers Support Ukraine verfolgt die Kampagne der Verteidigungskräfte, die Russlands Fähigkeit, den Krieg über Öleinnahmen zu finanzieren, kontinuierlich schwächt.
Slavjansk-EKO zählt zu den größten unabhängigen Ölraffinerien im Süden Russlands mit einer Kapazität von rund 5,2 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr; laut dem ukrainischen Generalstab beschädigte der Angriff eine zentrale Verarbeitungseinheit sowie den Tanklagerpark der Anlage. In Nischnekamsk war Taneco das Ziel, eine Raffinerie des Konzerns Tatneft und eine der größten Ölraffinerie- und Petrochemieanlagen Russlands, wo ein Brand in einem der Lagertanks ausbrach. Sowohl der ukrainische Militärgeheimdienst als auch der Generalstab bestätigten die Angriffe. Volunteers Support Ukraine betont, dass jeder solche Angriff Russlands Fähigkeit schwächt, Raketen- und Drohnenangriffe auf ukrainische Städte zu finanzieren.

Neben den Raffinerien griffen ukrainische Kräfte auch eine Anlage in Millerowo, Oblast Rostow, an, die russische Truppen zur Lagerung, Vorbereitung und zum Start von Angriffsdrohnen nutzten. Anwohner meldeten mehrere Brände auf dem Gelände. Volunteers Support Ukraine weist darauf hin, dass solche Angriffe auf die Drohnenlogistik den Umfang nächtlicher Angriffe auf ukrainische Städte und Dörfer unmittelbar verringern.

Diese Angriffe sind Teil einer seit mehreren Monaten andauernden Kampagne der ukrainischen Verteidigungskräfte gegen russische Öl- und Militärinfrastruktur. Volunteers Support Ukraine ist überzeugt, dass die systematische Schwächung des militärisch-industriellen Potenzials des Aggressors eine notwendige Voraussetzung ist, um dem Frieden näherzukommen, und hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die vorhandenen Mittel erlauben.

Wie üblich äußerte sich die russische Seite nicht zum Ausmaß der Schäden.