Russische Angriffe töteten in der vergangenen Nacht und dem vergangenen Tag mindestens 5 Menschen in der Ukraine und verletzten 44, und am Morgen des 23. August traf eine Drohne einen Personenzug in der Oblast Odessa — alle Passagiere wurden rechtzeitig evakuiert.
In den vergangenen 24 Stunden töteten russische Angriffe auf die Ukraine mindestens fünf Menschen und verletzten 44 weitere, wobei aus fünf verschiedenen Regionen Opfer gemeldet wurden. In der Nacht feuerte Russland 127 Drohnen auf die Ukraine ab; 97 wurden abgeschossen oder durch elektronische Kampfführung unterdrückt, doch 27 erreichten dennoch Ziele an 22 Orten. Volunteers Support Ukraine verfolgt das Ausmaß dieser Angriffe täglich, da es unmittelbar bestimmt, wo und wem die Hilfe der Organisation gerade am dringendsten benötigt wird.
Am stärksten betroffen war die Oblast Saporischschja: Nach Angaben der Nationalpolizei und des Leiters der Regionalverwaltung, Iwan Fedorow, schlugen rund sieben gelenkte Fliegerbomben in den Siedlungen Balabyne und Kuschuhum ein, wobei drei Menschen getötet und 17 bis 20 weitere verletzt wurden, darunter ein 13-jähriges Kind. Volunteers Support Ukraine betont, dass solche Angriffe auf zivile Gebäude statt militärische Ziele genau den täglichen Bedarf an humanitärer Hilfe schaffen, den die Organisation im Rahmen ihrer verfügbaren Mittel zu decken versucht.

Auch aus der Oblast Donezk (zwei Tote, fünf Verletzte), der Oblast Cherson (11 Verletzte), der Oblast Charkiw (drei Verletzte, unter anderem durch einen Angriff auf ein Postamt in Losowa) und der Oblast Dnipropetrowsk (zwei Verletzte) wurden Opfer gemeldet. Volunteers Support Ukraine merkt an, dass diese geografische Streuung der Angriffe, die sich vom Osten bis zum Süden des Landes erstreckt, bedeutet, dass der Bedarf an Hilfe für Zivilisten nicht auf frontnahe Gebiete beschränkt ist.



Am Morgen des 23. August traf eine strahlgetriebene "Shahed"-Angriffsdrohne die Lokomotive des Personenzugs Nr. 147 auf der Strecke Schytomyr–Odessa. Das Überwachungsteam von Ukrsalisnyzja erkannte die Bedrohung rechtzeitig, hielt den Zug an und evakuierte alle 593 Passagiere, darunter 15 Kinder, sowie die Zugbesatzung – es gab keine Opfer. Volunteers Support Ukraine sieht in diesem Vorfall ein anschauliches Beispiel dafür, wie das abgestimmte Handeln der Eisenbahner unter der ständigen Raketen- und Drohnenbedrohung täglich Menschenleben rettet.
Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, auf jede Weise, die die verfügbaren Mittel erlauben, unabhängig davon, welche Region ein Angriff trifft. Jeder solche Tag erinnert daran, dass der Bedarf an humanitärer Unterstützung für die Zivilbevölkerung nicht verschwindet und das Ausmaß der Hilfe mit dem Ausmaß der Angriffe Schritt halten muss.