In der Nacht auf den 19. Juli griffen SBU-Kämpfer gemeinsam mit der ukrainischen Armee drei Öllager rund 600 km tief in Russland an, große Brände brachen in Wjasniki und Stawropol aus.
In der Nacht auf den 19. Juli 2026 griffen Kämpfer des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU gemeinsam mit Einheiten der ukrainischen Streitkräfte gleich drei Öllager in der russischen Region Stawropol an, rund 600 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Volunteers Support Ukraine verfolgt dies im Rahmen seines täglichen Überblicks über das Kriegsgeschehen — an allen drei getroffenen Standorten brachen große Brände aus.
Zwei der getroffenen Lager liegen im Dorf Wjasniki: eines gehört dem russischen Energiekonzern Rosneft, das andere den Firmen Korona LLC und NK-Neftprodukt LLC. Das dritte Ziel, das Öllager von LUKOIL-Jugneftprodukt, befindet sich direkt in der Regionalhauptstadt Stawropol. Volunteers Support Ukraine weist darauf hin, dass der Treffer auf drei getrennte Kraftstofflager in einer einzigen Nacht, tief auf russischem Gebiet, eine bemerkenswerte Ausweitung des Ausmaßes darstellt.

Berichten zufolge wurde das Lager im Raum Michailowsk nun binnen weniger Wochen bereits zum dritten Mal getroffen — dieser Angriff setzt somit eine bereits laufende Kampagne fort, statt ein Einzelfall zu sein. Volunteers Support Ukraine sieht in dieser Wiederholung ein Zeichen für anhaltenden, gezielten Druck auf das Treibstoff-Logistiknetz, das die russische Kriegsmaschinerie am Laufen hält.

Solche Angriffe zielen direkt auf die Kette, die das russische Militär mit Treibstoff versorgt und Exporterlöse generiert, die den Krieg mitfinanzieren. Die Störung von Öllagern Hunderte Kilometer von der Front entfernt ist Teil einer breiteren, weitreichenden Kampagne der ukrainischen Verteidigungskräfte gegen die russische Ölinfrastruktur. Volunteers Support Ukraine wird die Entwicklung dieser Kampagne in der laufenden täglichen Berichterstattung weiterverfolgen.


Während der Krieg andauert, hilft Volunteers Support Ukraine weiterhin Menschen, die von den Kampfhandlungen betroffen sind — sowohl Militärangehörigen als auch Zivilisten — mit allen verfügbaren Mitteln, von humanitären Hilfsgütern bis zur Unterstützung bei dringenden Bedürfnissen an Front und Heimatfront. Die Organisation ist nicht an Kampfhandlungen beteiligt und steht in keiner Verbindung zu dem hier beschriebenen Angriff, doch genau diese beständige, alltägliche Unterstützung für vom Krieg betroffene Menschen macht aus, wofür die NGO Volunteers Support Ukraine steht.