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Spezialkräfte in Sumy erhalten erste Sting-Abfangdrohnen

Spezialkräfte in Sumy erhalten erste Sting-Abfangdrohnen

02.10.2026
· 2 Min. Lesezeit

Die KORD-Einheit im Gebiet Sumy hat rund 50 Sting-Abfangdrohnen samt Steuerstationen erhalten, finanziert aus dem Regionalhaushalt.

Die Spezialeinheit KORD im ukrainischen Gebiet Sumy hat die erste Lieferung von Sting-Abfangdrohnen erhalten – etwa 50 Stück samt Steuerstationen. Das teilte die regionale Militärverwaltung von Sumy mit. Volunteers Support Ukraine sieht darin ein Beispiel dafür, wie schnell lokale Behörden den Schutz vor Luftangriffen verstärken können.

Ukrainische Verteidiger in Stellung (Illustrationsfoto)

Was die Einheit bekam

Die Anschaffung wurde aus dem Regionalhaushalt bezahlt: Mehr als 6,5 Millionen Hrywnja flossen in die Abfangdrohnen und die zugehörigen Steuerstationen. Die Verwaltung betont, dass dies erst die erste Phase der Hilfe ist. Die Einheit erfüllt komplexe Kampfaufgaben im Gebiet Sumy und darüber hinaus und schützt die Region gemeinsam mit anderen Sicherheits- und Verteidigungskräften.

Eine Drohnenbesatzung bei nächtlichem Einsatz (Illustrationsfoto)

Warum das gerade jetzt zählt

Laut der Regionalverwaltung setzen die Verteidiger in Sumy Abfangdrohnen inzwischen deutlich häufiger ein und neutralisieren rund 80 % der feindlichen Drohnen – durch direktes Abfangen oder mit elektronischer Kampfführung. In der Nacht zum 2. Oktober gab es erneut Angriffe: In der Stadt Sumy beschädigte eine Drohne drei Wohnhäuser im Bezirk Zarichnyi, etwa 30 Fenster und Balkonrahmen gingen zu Bruch, geparkte Autos wurden beschädigt, Verletzte gab es nicht. Im Laufe des vergangenen Tages wurde das Gebiet über 40 Mal angegriffen, in 14 Ortschaften von neun Gemeinden; zwei Menschen wurden verletzt.

Ein beschädigtes Wohnhaus in Sumy nach dem nächtlichen Drohnenangriff

Unterstützung, die Leben schützt

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so weit es die vorhandenen Mittel erlauben. Meldungen über stärkere Luftverteidigung zeigen, wie viel vom Zusammenwirken von Gemeinden, Behörden und Freiwilligen abhängt.

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