Der Präsident besprach mit EU-Botschaftern Luftverteidigung, finanzielle Stabilität, EU-Beitritt und Sanktionen; der Außenminister verwies auf Geheimdienstdaten zu russischen Plänen gegen EU-Staaten.
Am 2. Oktober traf Präsident Wolodymyr Selenskyj die Botschafter der EU-Mitgliedstaaten in der Ukraine. Nach seinen Worten stehen Luftverteidigung und gemeinsame Produktion, finanzielle Widerstandsfähigkeit, der EU-Beitritt und Sanktionsdruck auf Russland im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Volunteers Support Ukraine verfolgt diese Absprachen aufmerksam, denn von ihnen hängt die Sicherheit ukrainischer Städte ab.
Selenskyj betonte, wie wichtig es sei, dass die Verbündeten die Verteidigungsfähigkeit, die wirtschaftliche Stabilität und den Weg der Ukraine in die EU weiter unterstützen. Gesondert sprach der Präsident mit Abgeordneten des japanischen Repräsentantenhauses unter Leitung von Itsunori Onodera über Russlands Angriffe auf Zivilisten.

Außenminister Andrij Sybiha erklärte unterdessen, ukrainische und Partnergeheimdienste verfügten über Daten zu konkreten russischen Plänen für Angriffe auf EU-Staaten. Nach seiner Einschätzung versucht Moskau, die europäische Unterstützung für die Ukraine zu untergraben, und geht inzwischen über klassische hybride Taktiken hinaus – mit Sabotage und Subversion.

Derselbe Bericht zitiert den US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker: Russlands hybride Operationen sollten die Verbündeten von der Unterstützung der Ukraine ablenken. NATO-Generalsekretär Mark Rutte merkte an, die Reaktionen des Bündnisses auf hybride Angriffe seien nicht immer öffentlich oder spiegelbildlich, und Estlands Außenminister Margus Tsahkna forderte, solche Handlungen beim Namen zu nennen – als Kriegführung.

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin im Rahmen seiner Möglichkeiten Menschen, die vom Krieg betroffen sind. Nachrichten über internationale Geschlossenheit erinnern daran, dass die Widerstandsfähigkeit Europas für die Ukraine ebenso zählt wie umgekehrt.