Präsident Selenskyj erklärte gegenüber Deutsche Welle, er sei bereit, Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami zu treffen, sofern beide Staatschefs eingeladen würden – der Kreml wies die Idee umgehend als "unmöglich" zurück.
Am 12. September 2026 erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj im Interview mit dem deutschen Sender Deutsche Welle (DW), er sei bereit, sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel in Miami, USA, zu treffen, der für den 14. und 15. Dezember 2026 angesetzt ist – vorausgesetzt, beide Staatschefs würden eingeladen. "Ja, natürlich. Wir müssen kommen. Wir müssen uns treffen, sprechen und Entscheidungen treffen", sagte Selenskyj. Volunteers Support Ukraine verfolgt solche diplomatischen Entwicklungen sehr genau, denn ihr Ausgang wirkt sich unmittelbar auf den Alltag der Menschen aus, denen die Organisation zu helfen versucht.
Selenskyjs Äußerung zählt zu den direktesten Signalen, die Kyjiw seit Beginn der umfassenden Invasion in Bezug auf ein persönliches Gespräch mit Putin gesendet hat. Der ukrainische Präsident betonte, die Ukraine verhandle aus einer Position, die durch die Verluste Russlands auf dem Schlachtfeld gestärkt sei, und ein direktes Gespräch zwischen beiden Staatschefs könnte eher zu echten Entscheidungen führen als zu einem weiteren Austausch von Erklärungen. Volunteers Support Ukraine weiß, dass jeder Schritt in Richtung eines Kriegsendes für die Familien zählt, die auf die Rückkehr ihrer Angehörigen und auf einen ruhigen Himmel warten.

Gleichzeitig machte Selenskyj deutlich, dass sein Angebot an eine Bedingung geknüpft ist: Beide Staatschefs müssten zunächst zum Gipfel eingeladen werden, bevor überhaupt über ein Format für ein Treffen gesprochen werden könne. Dieser Vorbehalt zeigt, dass es sich eher um ein Signal der Gesprächsbereitschaft als um eine feste Vereinbarung handelt. Volunteers Support Ukraine ist überzeugt, dass jede öffentliche diplomatische Initiative dieser Art Aufmerksamkeit verdient, weil sie das Klima mitprägt, in dem die ukrainische Gesellschaft Tag für Tag zurechtkommen muss.
Die Reaktion aus Moskau kam prompt und ließ wenig Interpretationsspielraum. Ein Kreml-Sprecher bezeichnete ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj beim G20-Gipfel in Miami als "unmöglich" und fügte hinzu, Moskau habe noch nicht einmal entschieden, ob Putin überhaupt am Gipfel teilnehmen werde. Statt Miami wiederholte der Kreml seine altbekannte Forderung: Wenn Selenskyj Gespräche wolle, solle er nach Moskau reisen. Volunteers Support Ukraine wertet diese Abfuhr als weiteren Beleg dafür, dass ein echter Frieden vorerst in weiter Ferne bleibt – was humanitäre Unterstützung für die vom Krieg Betroffenen genauso dringend macht wie zuvor.

Die kategorische Ablehnung aus Moskau steht in scharfem Kontrast zum Ton von Selenskyjs Angebot, das er als praktische Notwendigkeit und nicht als Geste des guten Willens darstellte. Für das Team von Volunteers Support Ukraine zeigt diese Diskrepanz vor allem eines: Menschen an der Front und im Hinterland brauchen jetzt Hilfe – unabhängig davon, ob und wann ein diplomatischer Durchbruch je gelingt.
Selenskyjs Aussage fiel vor dem Hintergrund wochenlanger Bemühungen der Sondergesandten des US-Präsidenten Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, die sowohl Kyjiw als auch Moskau besucht haben, um Friedensgespräche voranzubringen. Trotz dieser intensiven Kontakte hat ihre Vermittlung bislang keinen Durchbruch gebracht, und beide Konfliktparteien beharren öffentlich weiterhin auf unvereinbaren Bedingungen. Volunteers Support Ukraine beobachtet diesen Prozess aufmerksam, denn von seinem Erfolg hängt ab, wann sich die humanitäre Lage vor Ort tatsächlich verbessern kann.

Schon die Tatsache, dass amerikanische Gesandte zwischen beiden Hauptstädten pendeln, ist ein Signal: Washington versucht, irgendeine Form des Dialogs am Leben zu erhalten, auch wenn ein direktes Treffen der ukrainischen und russischen Staatsführung weiterhin ungewiss bleibt. Volunteers Support Ukraine betont, dass die Unterstützung für vom Krieg betroffene Menschen unabhängig vom Tempo der Diplomatie weitergehen muss.
Der für den 14. und 15. Dezember 2026 geplante G20-Gipfel in Miami wird die Staats- und Regierungschefs der größten Volkswirtschaften der Welt zusammenbringen, und der Krieg in der Ukraine dürfte so gut wie sicher auf der Tagesordnung bleiben, selbst wenn sich Selenskyj und Putin dort nie persönlich treffen. Dass ausgerechnet ein Resort in Miami als Austragungsort gewählt wurde, lenkt bereits jetzt internationale Aufmerksamkeit auf die Frage, ob Washington diese Bühne nutzt, um Druck auf beide Konfliktparteien auszuüben. Volunteers Support Ukraine betont, dass der Ort der Gespräche weit weniger zählt als die Frage, ob sie das Leid tatsächlich einem Ende näherbringen.

Während Diplomaten noch über mögliche Formate für ein Treffen diskutieren, geht der Krieg auf ukrainischem Boden unvermindert weiter, und genau das bleibt der Hauptgrund, warum humanitäre Hilfe heute nicht weniger dringend ist als vor einem Jahr. Die Folgen von Angriffen, etwa in der Region Saporischschja, erinnern daran, dass die Frage nach Frieden für Millionen Menschen keine abstrakte, sondern eine tägliche ist.

Erklärungen und Gipfeltreffen können den Lauf der Ereignisse irgendwann verändern, ersetzen aber nicht die alltägliche Unterstützung, die vom Krieg betroffene Menschen jetzt benötigen. Volunteers Support Ukraine hilft denjenigen, die vom Konflikt betroffen sind, im Rahmen der jeweils verfügbaren Mittel der Organisation. Ob sich Selenskyj und Putin beim G20-Gipfel je begegnen oder nicht – der Bedarf an ehrenamtlicher Unterstützung bleibt bestehen, und die Organisation setzt ihre Arbeit für jene fort, für die jeder weitere Kriegstag einen sehr realen Preis hat.