Ein neunter Konvoi der britischen Feuerwehr- und Rettungsdienste erreichte die ukrainische Grenze mit 21 Feuerwehrfahrzeugen und über 2.300 Ausrüstungsteilen — und ersetzt einen Teil der fast 1.800 Fahrzeuge, die ukrainische Feuerwehrleute seit Kriegsbeginn verloren haben.
Ein neunter Hilfskonvoi der britischen Feuerwehr- und Rettungsdienste erreichte am 2. Juli 2026 die polnisch-ukrainische Grenze. Der Konvoi verließ das Vereinigte Königreich am 29. Juni und transportierte 21 Feuerwehrfahrzeuge – darunter 17 Löschfahrzeuge – zusammen mit mehr als 2.300 Ausrüstungsteilen für die Brandbekämpfung.
Die Initiative wurde vom britischen Ministerium für Wohnungswesen, Kommunen und lokale Verwaltung gemeinsam mit der Wohltätigkeitsorganisation FIRE AID, National Resilience, dem National Fire Chiefs Council (NFCC) und UK International Search and Rescue organisiert. Siebzehn Feuerwehr- und Rettungsdienste aus England und Wales halfen bei der Vorbereitung und Begleitung des Konvois, zusammen mit rund 80 Freiwilligen, die die Fahrzeuge und Ausrüstung für den Transport vorbereiteten.
Seit Beginn der umfassenden Invasion hat das Vereinigte Königreich 169 Fahrzeuge und mehr als 220.000 Ausrüstungsteile an die Ukraine gespendet. Diese Unterstützung hat den Einsatzkräften geholfen, auf mehr als 6.000 Einsätze zu reagieren, und 2.500 ukrainische Feuerwehrleute wurden mit einsatzbereiter Schutzausrüstung und Atemschutzgeräten ausgestattet.
Die ukrainischen Feuerwehr- und Rettungsdienste haben schwere Verluste erlitten: 481 Feuerwachen zerstört, 1.792 Fahrzeuge verloren, 122 Feuerwehrleute getötet und 629 verletzt. Jeder neue Konvoi gleicht diese Verluste direkt mit den Fahrzeugen aus, die die Einsatzkräfte brauchen, um nach Beschuss Brände zu bekämpfen.
Feuerwehr- und Rettungsteams sind oft die Ersten am Einsatzort nach einem Raketen- oder Drohnenangriff, und ihre Ausrüstung entscheidet darüber, wie viele Menschen aus Trümmern oder Flammen gerettet werden können. Volunteers Support Ukraine begrüßt diese Art internationaler Solidarität und setzt seine eigene Arbeit zur Unterstützung von Gemeinden fort, die täglich mit den Folgen von Beschuss umgehen müssen.