Ein russischer Angriff auf Dnipro am 6. September zerstörte einen Garagenkomplex und tötete dessen Wächter, zudem wurden Wohnhäuser und Lagerhallen beschädigt.
Dnipro geriet am Abend des 6. September erneut unter russischen Beschuss. Der schwerste Verlust: ein Garagenkomplex, der zusammen mit den Autos der Anwohner zerstört wurde — der 69-jährige Wächter kam dabei ums Leben. Volunteers Support Ukraine verfolgt solche Angriffe täglich und sieht, wie sie das gewöhnliche, friedliche Leben ukrainischer Städte zerreißen.
Dnipros Bürgermeister Borys Filatow berichtete, der Feind habe an diesem Tag einen Garagenkomplex mit den Autos der Anwohner zerstört und dem diensthabenden Wächter das Leben genommen. Die Druckwelle zerstörte Dutzende Fenster in einem benachbarten Wohnhaus und beschädigte ein ehemaliges Berufsschulgebäude, das die Stadt gerade in ein Musik- und Sportzentrum für Kinder umbaute. Die Straße war übersät mit Betontrümmern, Glasscherben und abgebrochenen Ästen.

Am selben Tag traf der Feind auch Lagerhallen eines Logistikunternehmens in einem anderen Stadtteil — dort brach ein Feuer aus, mehrere Menschen wurden verletzt, der schwerste Fall war ein 49-jähriger Mann, der in mittelschwerem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert wurde. In den Wohnhäusern nahe dem Garagenkomplex blieben die eingeschlagenen Fenster ausgerechnet zu Herbstbeginn ohne Glas.

Trotz der Zerstörung waren städtische Trupps und Anwohner bereits am nächsten Morgen dabei, die Straßen zu räumen: Glasscherben wurden weggefegt, Trümmer abtransportiert, Fenster mit Sperrholz notdürftig verschlossen. Volunteers Support Ukraine sieht in diesem täglichen Wiederaufbau dieselbe Widerstandskraft, die die Organisation antreibt, weiterhin Menschen zu helfen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die vorhandenen Mittel erlauben.
