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Kreml bestreitet Absprache zwischen Putin und Trump über Treffen mit Selenskyj

Kreml bestreitet Absprache zwischen Putin und Trump über Treffen mit Selenskyj

03.09.2026
· 3 Min. Lesezeit

Putin-Berater Juri Uschakow erklärt, ein trilateraler Gipfel sei nie vereinbart worden. Am selben Tag sagte Trump, er treffe Putin erst, wenn ein Friedensabkommen in Reichweite ist.

Der Kreml hat öffentlich zurückgewiesen, dass Wladimir Putin und Donald Trump ein persönliches Treffen zwischen dem russischen Präsidenten und Wolodymyr Selenskyj vereinbart hätten. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow erklärte, "es gab dazu keine Vereinbarung zwischen Putin und Trump". Volunteers Support Ukraine verfolgt jede Wendung im Verhandlungsprozess genau, denn davon hängt ab, ob eine realistische Aussicht auf einen Waffenstillstand entsteht.

Putin und Trump bei der Pressekonferenz nach dem Alaska-Gipfel, August 2025

Was Moskau genau bestreitet

Laut Uschakow ging es beim Telefonat zwischen Trump und Putin sowie bei ihrem Gipfel in Alaska lediglich um eine Aufwertung der Delegationsebene bei den ukrainisch-russischen Gesprächen; eine Vereinbarung über ein trilaterales Treffen sei nicht getroffen worden. "Was in der Presse verbreitet wird, ist nicht genau das, was wir vereinbart haben", sagte er. Die Aussage widerspricht direkt Trumps Behauptung vom 19. August, er habe mit den "Vorbereitungen" für ein Treffen zwischen Putin und Selenskyj begonnen, dem möglicherweise trilaterale Gespräche folgen sollten.

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erklärt, ein trilaterales Treffen der Präsidenten der USA, Russlands und der Ukraine sei nur möglich, um bereits erzielte Vereinbarungen zu besiegeln — also faktisch als Abschluss und nicht als Auftakt von Verhandlungen.

Trump und Putin während des Alaska-Gipfels im August 2025

Trumps Position: erst ein Friedensabkommen, dann ein Gipfel

Am selben Tag, dem 2. September, sagte Trump, er sei zu einem weiteren Gipfel mit Putin bereit, aber erst dann, wenn Moskau und Kyjiw bereit seien, sich auf ein Friedensabkommen zuzubewegen. "Ich will es tun, wenn wir bereit sind, ein Friedensabkommen zu schließen", sagte er vor Journalisten. Der US-Präsident verwies zudem auf die "enorme Feindseligkeit" zwischen Putin und Selenskyj als erhebliches Hindernis für ein Kriegsende.

Trump und Putin trafen sich zuletzt im August 2025 persönlich in Alaska. Jener Gipfel endete ohne unterzeichnetes Abkommen und ohne Waffenruhe, auch wenn beide Seiten damals von gewissen Fortschritten sprachen.

Wolodymyr Selenskyj bei der Arbeit in Kyjiw

Warum das für die Ukraine wichtig ist

Die Erklärung des Kremls fiel in eine Phase, in der die Vorbereitungen für Besuche von Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kyjiw und Moskau laufen, die ukrainische Stellen noch in diesem Monat erwarten. Zugleich deuten Einschätzungen ukrainischer Nachrichtendienste und der Partner darauf hin, dass die russische Führung keine Bereitschaft zeigt, die Kampfhandlungen einzustellen — und jeder Tag ohne Vereinbarung bedeutet weitere Angriffe auf ukrainische Städte.

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben, und verbreitet ausschließlich verifizierte Informationen über den Verhandlungsprozess — ohne Spekulationen über Fristen, die tatsächlich niemand angekündigt hat.

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