Eine russische Drohne traf das Coca-Cola-Werk in Velyka Dymerka, Gebiet Kyjiw — eine der größten Erfrischungsgetränke-Anlagen Europas —, wodurch am Lager ein Großbrand ausbrach, am achten Tag in Folge von Angriffen auf Kyjiw.
Die Angriffe auf Kyjiw und das umliegende Gebiet dauern inzwischen einen achten Tag in Folge an, und am 3. September traf es das Coca-Cola-Werk im Dorf Velyka Dymerka, Bezirk Browary, Gebiet Kyjiw. Volunteers Support Ukraine dokumentiert die Folgen solcher Angriffe auf die Hauptstadtregion täglich, und dieser sticht durch die schiere Größe der Anlage und ihre Eigentümerschaft hervor.
Eine Drohne traf das Fertigwarenlager von Coca-Cola Beverages Ukraine, einem der größten Erfrischungsgetränkehersteller Europas. Auf dem Gelände brach ein Großbrand aus, den die Rettungskräfte längere Zeit bekämpften. Das Unternehmen bestätigte den Angriff und teilte mit, dass keine Mitarbeitenden verletzt wurden. Die Angriffe auf Kyjiw und das Gebiet an jenem Tag sollen insgesamt mindestens vier Menschen verletzt haben.

Fotos vom Ort des Angriffs zeigen einen ausgebrannten Lkw, umgeben von Tausenden geschmolzenen Coca-Cola-Dosen und -Flaschen. Das zeigt eindrücklich das Ausmaß des Feuers: Der Lagerbestand an Fertigware eines der größten Hersteller der Branche in Europa brannte innerhalb weniger Stunden fast vollständig nieder.

Präsident Wolodymyr Selenskyj nannte den Angriff auf das Werk "ein klares Signal an die USA" — Russland habe unmöglich nicht gewusst, dass die Anlage einem amerikanischen Unternehmen gehört, so seine Worte. In derselben Nacht wurden auch Wohnhäuser in Kyjiw und im Gebiet getroffen — eine weitere Erinnerung daran, dass ein achter Tag in Folge von Angriffen auf die Hauptstadt weit mehr betrifft als eine einzelne Fabrik: Er erreicht den Alltag Tausender Familien.

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben. Auch wenn sich ein Angriff gegen eine Fabrik richtet und nicht gegen eine bestimmte Familie, stehen dahinter immer echte Menschen — Beschäftigte, Nachbarn, Rettungskräfte —, und genau sie brauchen verlässliche, alltägliche Unterstützung.