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Massiver nächtlicher Drohnenangriff: Säugling in Marhanez getötet, rund 49 Verletzte

Massiver nächtlicher Drohnenangriff: Säugling in Marhanez getötet, rund 49 Verletzte

15.08.2026
· 3 Min. Lesezeit

Russland griff die Ukraine in der Nacht auf den 15. August mit 152 Drohnen an. Ein drei Monate altes Baby wurde in Marhanez, Region Dnipropetrowsk, getötet, rund 49 Menschen wurden in mehreren Regionen verletzt.

In der Nacht auf den 15. August 2026 griff Russland die Ukraine mit 152 Shahed-Angriffsdrohnen und Täuschdrohnen an — darunter strahlgetriebene Varianten sowie Gerbera-, Banderol- und Parodiya-Täuschkörper. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden 127 davon abgeschossen oder durch elektronische Kampfführung unterdrückt. Volunteers Support Ukraine verfolgt jede solche Nacht mit schwerem Herzen, denn erneut geraten Zivilisten unter Beschuss.

Der schwerste Treffer — ein Wohnhaus in Marhanez

Die verheerendsten Folgen hatte der Angriff in Marhanez im Bezirk Nikopol der Region Dnipropetrowsk, wo eine russische Drohne ein viergeschossiges Wohnhaus traf. Ein drei Monate altes Baby wurde getötet, weitere 11 Menschen wurden verletzt, sieben von ihnen schwer, darunter ein fünfjähriger Junge und ein zwölfjähriges Mädchen. Die Nachricht wurde von Oleksandr Hansha, dem Leiter der Regionalen Militärverwaltung Dnipropetrowsk, bekanntgegeben. Volunteers Support Ukraine spricht den betroffenen Familien sein Mitgefühl aus und ist der Ansicht, dass jede solche Tragödie dokumentiert und gehört werden muss.

Folgen des nächtlichen Drohnenangriffs auf ein Wohngebiet

Das Ausmaß der Angriffe in der Region Dnipropetrowsk

Nach Angaben der Regionalverwaltung wurden in der Nacht mehr als 20 Angriffe auf drei Bezirke der Region Dnipropetrowsk registriert — mit Drohnen, Artillerie und einer Fliegerbombe. Wohnhäuser, ein Geschäft, ein Kino, ein Kulturzentrum und ein landwirtschaftlicher Betrieb wurden beschädigt. Die regionale Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren nach Artikel 438 des ukrainischen Strafgesetzbuchs (Verletzung der Gesetze und Gebräuche des Krieges) ein. Volunteers Support Ukraine hält es für wichtig, das Ausmaß solcher Angriffe zu dokumentieren, damit die Gesellschaft die tatsächlichen Folgen des täglichen Terrors gegen zivile Infrastruktur versteht.

Ein beschädigtes Gebäude nach dem Angriff

Angriffe auf weitere Regionen der Ukraine

In derselben Nacht wurden auch andere Regionen getroffen: In der Region Poltawa wurden zwei Menschen verletzt, in der Region Sumy wurde eine Person getötet und vier weitere verletzt. Die Region Tschernihiw wurde 21 Mal beschossen, unter den Verletzten war auch ein Kind. In der Region Charkiw wurden sechs Menschen verletzt, in der Region Saporischschja in diesem Zeitraum zwei. Volunteers Support Ukraine betont, dass diese Streuung der Angriffe zeigt, dass keine Region der Ukraine vor nächtlichen Angriffen sicher ist und der Unterstützungsbedarf für die Betroffenen konstant bleibt.

Rettungsarbeiten am Ort eines Angriffs

Die Arbeit der ukrainischen Luftabwehr

Trotz des Ausmaßes des Angriffs — 152 Luftwaffen auf einmal — gelang es den Luftstreitkräften, 127 davon zu neutralisieren, indem sie Raketen und Drohnen abschossen oder durch elektronische Kampfführung unterdrückten. Das ist eine hohe Abfangquote, die jede Nacht ukrainische Leben rettet, auch wenn kein Luftabwehrsystem vollständigen Schutz vor massiven Drohnenangriffen bieten kann. Volunteers Support Ukraine ist der Ansicht, dass die Arbeit der ukrainischen Luftverteidiger Anerkennung verdient, auch wenn manche Ziele leider trotzdem durchkommen.

Folgen des Angriffs auf zivile Infrastruktur

Warum das wichtig ist

Der Tod eines drei Monate alten Kindes bei einem nächtlichen Angriff erinnert daran, dass der Krieg ukrainischen Familien jeden Tag das Kostbarste nimmt, egal wie weit sie von der Frontlinie entfernt leben. Die NGO Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, im Rahmen der verfügbaren Möglichkeiten, und sieht es als ihre Pflicht an, ehrlich über solche Nachrichten zu berichten, damit sich die Welt nicht an die tägliche Gewalt gegen die ukrainische Zivilbevölkerung gewöhnt.

Folgen von Beschuss in der betroffenen Region

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