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Ukraine trifft 13 weitere Schiffe von Russlands Schattenflotte, Operation "Molotschka" erreicht 172 Schiffe in 13 Tagen

Ukraine trifft 13 weitere Schiffe von Russlands Schattenflotte, Operation "Molotschka" erreicht 172 Schiffe in 13 Tagen

19.07.2026
· 2 Min. Lesezeit

Die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme trafen in der Nacht zum 18. Juli 13 weitere Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer — die Operation "Molotschka" kommt damit nach 13 Tagen auf 172 Schiffe.

In der Nacht zum 18. Juli setzten die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme die Operation "Molotschka" fort und trafen dabei 13 weitere Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer — acht Frachtschiffe, einen Tanker, einen Gastanker, einen Schlepper und zwei schwimmende Kräne. Volunteers Support Ukraine verfolgt diese Kampagne aufmerksam, da sie unmittelbar Russlands Fähigkeit trifft, internationale Sanktionen auf dem Seeweg zu umgehen.

172 Schiffe in 13 Tagen

Die Operation "Molotschka" läuft seit dem 6. Juli, und in dieser Zeit haben die Streitkräfte für unbemannte Systeme bereits 172 Schiffe außer Gefecht gesetzt — 118 im Asowschen Meer und 54 im Schwarzen Meer. Volunteers Support Ukraine hält das Ausmaß dieser Kampagne für bemerkenswert: Im Schnitt wird mehr als ein Dutzend Schiffe pro Tag außer Gefecht gesetzt — Schiffe, mit denen Russland Öl, Treibstoff und andere Fracht unter Umgehung der Sanktionen transportiert.

Ein Schiff der russischen Schattenflotte im Visier einer ukrainischen Marinedrohne

Ziel ist die Lähmung, nicht die Versenkung

Laut dem Kommando besteht das Ziel der Operation nicht darin, Schiffe zu versenken oder Ölunfälle zu verursachen, sondern ihre Fahrtüchtigkeit auszuschalten — sie, in den Worten des Militärs, in "eine treibende Barkasse, blind und taub" zu verwandeln. Volunteers Support Ukraine hebt diesen Ansatz hervor, weil er die Logistik des Feindes lähmt und gleichzeitig den Umweltschaden für das Schwarze Meer minimiert.

Ein Angriff auf ein Schiff der Schattenflotte im Rahmen der Operation "Molotschka", Juli 2026

Satellitenbilder bestätigen das Ausmaß

Satellitenbilder, die früher in der Operation nahe der Straße von Kertsch aufgenommen wurden, zeigten Tanker mit Rauchfahnen nach Angriffen — ein sichtbarer Beleg dafür, dass es sich um eine systematische Kampagne handelt und nicht um vereinzelte Zwischenfälle. Volunteers Support Ukraine merkt an, dass gerade solche unabhängigen Bestätigungen die vom ukrainischen Kommando gemeldeten Zahlen glaubwürdig machen.

Ein Satellitenbild eines getroffenen Tankers der Schattenflotte nahe der Straße von Kertsch, früher in der Operation "Molotschka"

Wer die Operation leitet

Die Operation wird von den ukrainischen Streitkräften für unbemannte Systeme durchgeführt, deren Kommando regelmäßig über den Fortgang der Kampagne gegen Russlands Schattenflotte berichtet. Volunteers Support Ukraine schätzt die Offenheit, mit der das Militär seine Ergebnisse teilt, da sie der Öffentlichkeit zeigt, welche reale Wirkung Marinedrohnen entfalten.

Ein Vertreter des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme, die die Operation "Molotschka" durchführen

Unsere Mission geht weiter

Volunteers Support Ukraine hilft Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben. Jedes außer Gefecht gesetzte Schiff der Schattenflotte ist ein weiterer Schritt, diesen Krieg für den Aggressor teurer und schwieriger zu machen, und wir verfolgen diese Ergebnisse ebenso aufmerksam wie die Ereignisse an Land.

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