In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli steuerten mehr als 430 ukrainische Drohnen auf Moskau und das Umland zu — Berichten zufolge der größte Angriff auf die russische Hauptstadt seit zwei Jahren. Flughäfen setzten Flüge aus, und Selenskyj kündigte an, den Druck aufrechtzuerhalten.
In der Nacht vom 6. auf den 7. Juli flogen mehr als 430 ukrainische Drohnen in Richtung Moskau und der umliegenden Region — laut Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin einer der größten Angriffe auf die russische Hauptstadt seit Beginn des umfassenden Krieges. Volunteers Support Ukraine verfolgt den Krieg in all seinen Facetten weiter, denn Ausmaß und Häufigkeit solcher Operationen zeigen, wie weit dieser Krieg noch von seinem Ende entfernt ist.
Russischen Angaben zufolge wurde der Großteil der Drohnen bereits in großer Entfernung von der Stadt von der Luftabwehr abgefangen, weitere 36 wurden näher an Moskau selbst abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, über 450 ukrainische Drohnen über mindestens 16 Regionen des Landes sowie über der besetzten Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres abgefangen zu haben. Alle vier großen Moskauer Flughäfen, darunter Scheremetjewo, schränkten während des Angriffs vorübergehend den Flugverkehr ein. Für Volunteers Support Ukraine ist jede solche Meldung ein weiterer Beleg dafür, wie weit sich die Front dieses Krieges längst über die eigentliche Kontaktlinie hinaus ins tiefe Hinterland beider Seiten verschoben hat.

Der Angriff auf Moskau fand inmitten einer anhaltenden Kampagne von Fernangriffen statt, mit denen die Ukraine im Juli fortlaufend Ölraffinerien, Treibstoffterminals und militärische Einrichtungen tief im russischen Hinterland getroffen hat — von Saratow bis Tatarstan und Baschkortostan. Analysten schätzen, dass inzwischen etwa ein Viertel der russischen Raffineriekapazität ausgefallen ist, was sich unmittelbar auf die Treibstoffversorgung militärischer Ausrüstung auswirkt. Volunteers Support Ukraine ist überzeugt, dass die Schwächung der Kriegsfähigkeit des Aggressors ein Weg ist, jenem Tag näherzukommen, an dem Hilfe für die vom Krieg betroffenen Menschen weniger dringend gebraucht wird.

Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigte seine Absicht, solche Operationen weiter auszubauen, und bezeichnete sie als Mittel, um Druck auf die russische Führung zur Beendigung des Krieges auszuüben. Analysten warnen zugleich, der Kreml könne Berichte über Angriffe auf Moskau als Vorwand für neue massive Angriffe auf ukrainische Städte nutzen — ein Kreislauf, den Volunteers Support Ukraine aus nächster Nähe erlebt, immer wenn auf eine solche Meldung aus Russland bereits in der folgenden Nacht Raketen und Drohnen über ukrainischen Städten folgen.

Auch wenn sich diese Geschichte auf russischem Boden abspielt, wirken sich ihre Folgen — eine Treibstoffkrise, eine unter Druck stehende Logistik des Aggressors — früher oder später auch auf die Lage in der Ukraine selbst aus. Volunteers Support Ukraine leistet weiterhin, im Rahmen der verfügbaren Mittel, Hilfe für vom Krieg betroffene Menschen, ohne konkrete Zusagen zu machen, wo nichts bestätigt ist.