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Oleschky: Soldaten evakuierten während der Waffenruhe weitere 167 Zivilisten vom rechten Ufer im Gebiet Cherson

Oleschky: Soldaten evakuierten während der Waffenruhe weitere 167 Zivilisten vom rechten Ufer im Gebiet Cherson

02.11.2026
· 2 Min. Lesezeit

Laut Generalstab nutzten ukrainische Soldaten die humanitäre Waffenruhe bei Oleschky, um 167 Bewohner von Ortschaften am Fluss zu evakuieren, darunter 22 Kinder. Ombudsmann Lubinez gab das Ende der Waffenruhe bekannt.

Die für die humanitäre Mission in Oleschky eingerichtete Waffenruhe ist beendet, teilte Ombudsmann Dmytro Lubinez am 2. November mit. Sie galt vom 27. Oktober, 03:00 Uhr, bis zum 1. November. Zudem erklärte der Generalstab, ukrainische Soldaten hätten in dieser Zeit weitere 167 Zivilisten vom rechten Ufer des Gebiets Cherson evakuiert.

Eine evakuierte Frau mit einem Kind auf dem Arm geht zu einem Auto an der Straße

Wer ausreisen konnte

Nach Angaben des Generalstabs handelt es sich um Bewohner von Ortschaften am Dnipro auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet, die täglich beschossen wurden und bislang keine Möglichkeit hatten, die gefährlichen Gebiete zu verlassen. Unter den 167 Evakuierten sind 22 Kinder und 21 Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Volunteers Support Ukraine freut sich über jede Familie, die in Sicherheit gebracht wird, und würdigt alle, die solche Fahrten organisieren.

Evakuierte neben einem gepanzerten Kleinbus mit Soldaten

Wer die Evakuierung durchführte

Einheiten der zivil-militärischen Zusammenarbeit der Gruppierung „Süd“ brachten die Menschen gemeinsam mit den lokalen Behörden an sicherere Orte im Gebiet Cherson. Die Routen führten an Minen, zerstörten Straßen und ausgebrannten Fahrzeugen vorbei; das Vorankommen war langsam und erforderte besondere Vorsicht. Der Generalstab betonte, seine Einheiten hätten die Waffenruhe strikt eingehalten.

Ein Soldat spricht mit einer evakuierten Frau neben einem gepanzerten Fahrzeug

Wie es weitergeht

Lubinez nannte die abgeschlossene Phase einen wichtigen Schritt der gemeinsamen humanitären Bemühungen mit der russischen Ombudsfrau Jana Lantratowa: Beide Seiten hätten ihre Zusagen eingehalten, sodass Hilfe nach Oleschky gelangte und Zivilisten sicher ausreisen konnten. Er fügte hinzu, man arbeite daran, solche Bemühungen fortzusetzen, und betonte, wie wichtig es sei, diesen Kooperationsmechanismus zu bewahren.

Soldaten und Zivilisten bei Fahrzeugen auf einem Feldweg während der Evakuierung

NGO Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, im Rahmen der vorhandenen Mittel.

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