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NATO-Gipfel in Ankara sichert neue Unterstützung für die Ukraine zu, während Angriffe andauern

NATO-Gipfel in Ankara sichert neue Unterstützung für die Ukraine zu, während Angriffe andauern

06.07.2026
· 2 Min. Lesezeit

NATO-Staats- und Regierungschefs kommen am 7.–8. Juli in Ankara zusammen, um über Verteidigungsausgaben, industrielle Kapazitäten und Unterstützung für die Ukraine zu beraten — der Gipfel beginnt kurz nach einem massiven Raketenangriff auf Kyjiw.

NATO-Staats- und Regierungschefs kommen am 7.–8. Juli 2026 in Ankara, Türkei, zu einem Gipfel zusammen, der die Ausrichtung des Bündnisses in Bezug auf Verteidigungsausgaben, industrielle Kapazitäten und Unterstützung für die Ukraine bestimmen wird. Es ist erst der zweite NATO-Gipfel, den die Türkei seit Istanbul 2004 ausrichtet, und er beginnt nur wenige Tage nach einem der schwersten russischen Angriffe auf Kyjiw in diesem Jahr.

Verteidigungsausgaben und Industrie

Die Verbündeten haben ein Ziel von 5 % des BIP für Verteidigungsausgaben bekräftigt, wobei einige Mitglieder dieses Ziel bereits in diesem Jahr vorzeitig erreichen sollen. Am 7. Juli findet im Rahmen des Gipfels ein Verteidigungsindustrie-Forum (NSDIF26) statt, das sich auf die Steigerung der Produktion und die Stärkung der Lieferketten konzentriert. NATO-Generalsekretär Mark Rutte fasste die Logik unverblümt zusammen: "Es gibt keine starke Verteidigung ohne eine starke Verteidigungsindustrie."

Was der Gipfel der Ukraine verspricht

In der Erklärung des Gipfels heißt es, die Sicherheit des Bündnisses sei "untrennbar verbunden" mit der der Ukraine. Es wird erwartet, dass die NATO ihre beispiellose militärische Unterstützung — sowohl Ausbildung als auch Ausrüstung — fortsetzt und dabei neue Fähigkeitsziele festlegt, darunter eine Verfünffachung der Luftabwehrkapazität, um Lücken bei Munition, Luft- und Raketenabwehr sowie Langstreckenwaffen zu schließen.

Der Hintergrund: ein neuer Angriff auf Kyjiw

Der Gipfel beginnt nur ein bis zwei Tage nach einem massiven Raketen- und Drohnenangriff auf Kyjiw, bei dem mindestens neun Menschen getötet wurden. Präsident Selenskyj forderte die Verbündeten auf, Ankara mit "starken Entscheidungen" zur Luftabwehr zu verlassen, und verwies auf einen Mangel an Abfangraketen als Grund dafür, dass in dieser Nacht keine einzige ballistische Rakete gestoppt wurde.

Warum das wichtig ist

Die in Ankara getroffenen Entscheidungen werden bestimmen, wie gut ukrainische Städte vor Angriffen wie dem, der Kyjiw gerade getroffen hat, geschützt sind. Volunteers Support Ukraine setzt seine humanitäre Arbeit unabhängig vom Tempo der internationalen Diplomatie fort, doch jede Stärkung der Luftabwehr bedeutet weniger zerstörte Häuser und weniger Familien, die Nothilfe benötigen.

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