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Anna Scheremet Gewinnt Ukraines Erstes Gold Bei Der Ruder-WM 2026

Anna Scheremet Gewinnt Ukraines Erstes Gold Bei Der Ruder-WM 2026

01.09.2026
· 2 Min. Lesezeit

Die ukrainische Pararuderin Anna Scheremet hat bei der Ruder-WM 2026 in Amsterdam Gold geholt – mit fast 20 Sekunden Vorsprung auf ihre stärkste Konkurrentin.

Bei der Ruder-Weltmeisterschaft 2026 in Amsterdam hat die ukrainische Pararuderin Anna Scheremet die erste Goldmedaille für Team Ukraine bei diesem Turnier geholt. Im Finale des Einers der Klasse PR1 der Frauen siegte sie souverän in 9:48,91 — fast 20 Sekunden vor der Belgierin Laurence Vandewyvere, die mit 10:17,77 Zweite wurde. Bronze ging an die Schweizerin Claire Ghiringhelli in 10:39,76.

Weltmeistertitel verteidigt

Für Scheremet ist es bereits der zweite Weltmeistertitel in Folge — auch im vergangenen Jahr gewann sie dieses Rennen. Zudem verteidigte die Ukrainerin in dieser Saison erfolgreich ihren Europameistertitel, den sie zuvor im italienischen Varese errungen hatte. Die Bilanz der 25-jährigen Sportlerin umfasst inzwischen Gold und Bronze bei Weltmeisterschaften sowie mehrere Medaillen bei Europameisterschaften.

Para-Rudern bei der Weltmeisterschaft 2026 in Amsterdam

Eine weitere Medaille für das Team

Für das ukrainische Team gab es eine weitere Medaille durch Roman Poljanskyj, der im Einer der Männer (PR1) Bronze gewann — eine weitere Medaille für das Team bei dieser Weltmeisterschaft, die auf der Regattastrecke Bosbaan ausgetragen wird.

Ein Ruderboot auf der Wettkampfstrecke

Sport trotz Krieg

Die ukrainischen Pararuderinnen und -ruderer trainieren und starten weiterhin auf höchstem Niveau — trotz des andauernden umfassenden Krieges im eigenen Land. Erfolge wie dieser sind mehr als ein sportliches Ergebnis: Sie erinnern die Welt daran, dass die Ukraine standhält und gewinnt, selbst unter den schwersten Bedingungen.

Illustration: Rudern

Volunteers Support Ukraine gratuliert Anna Scheremet und dem gesamten Team herzlich zu diesem Sieg und unterstützt weiterhin Menschen aus der Ukraine – darunter Sportlerinnen, Sportler und ihre vom Krieg betroffenen Familien – so gut es die vorhandenen Mittel zulassen.

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