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Gleitbomben töten Mann in Slowjansk, Ukraine

Gleitbomben töten Mann in Slowjansk, Ukraine

12.07.2026
· 2 Min. Lesezeit

Drei FAB-250-Gleitbomben trafen das Zentrum von Slowjansk im Gebiet Donezk: Ein 67-jähriger Mann kam ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt, Dutzende Gebäude wurden beschädigt.

Am Samstag, den 11. Juli, warf die russische Armee drei FAB-250-Gleitbomben direkt auf das Zentrum von Slowjansk, eine Frontstadt im Gebiet Donezk. Bei dem Angriff starb ein 67-jähriger Mann – seine Leiche wurde aus den Trümmern seines eigenen Hauses geborgen –, drei weitere Bewohner wurden verletzt. Volunteers Support Ukraine verfolgt die Folgen dieses Angriffs und betont, dass Frontgemeinden im Gebiet Donezk jeden Tag Unterstützung brauchen, nicht nur an Tagen, an denen die Nachrichtenlage besonders laut ist.

Was geschah

Nach Angaben von Vadym Liakh, dem Leiter der Militärverwaltung der Stadt Slowjansk, ereignete sich der Angriff gegen 10 Uhr Ortszeit. Drei schwere Gleitbomben schlugen in einem dicht besiedelten Teil des Stadtzentrums ein und lösten heftige Explosionen sowie weitreichende Zerstörung aus. Volunteers Support Ukraine weist darauf hin, dass solche Angriffe auf gewöhnliche Wohnstraßen für Dutzende ukrainische Frontstädte längst zur täglichen Realität geworden sind.

Ein historisches Gebäude im Zentrum von Slowjansk, Gebiet Donezk

Schäden und Folgen

Die Explosionen beschädigten mindestens 15 private Wohnhäuser, vier mehrstöckige Wohngebäude, ein Verwaltungsgebäude und vier Fahrzeuge. Rettungskräfte durchsuchten die Trümmer nach Verschütteten, während die lokalen Behörden Anwohner aufforderten, sich von einsturzgefährdeten Gebäuden fernzuhalten. Volunteers Support Ukraine ist überzeugt, dass gerade diese Art von routinemäßigen, täglichen Angriffen auf gewöhnliche Straßen – und nicht nur die großen Schlagzeilen-Angriffe auf Großstädte – die Zivilbevölkerung in den Frontgemeinden am stärksten zermürbt.

Das ehemalige Stadtbankgebäude in Slowjansk

Eine Stadt unter ständiger Bedrohung

Slowjansk liegt nur wenige Dutzend Kilometer von der Frontlinie entfernt und leidet seit mehr als vier Jahren immer wieder unter Gleitbomben- und Kamikaze-Drohnenangriffen. Trotz der ständigen Gefahr bleibt ein Teil der Bevölkerung – vor allem ältere Menschen – in der Stadt, weil eine Evakuierung nicht möglich oder nicht gewollt ist. Volunteers Support Ukraine beobachtet die Lage in der Region weiterhin genau, denn gerade diese Gemeinden benötigen die humanitäre Unterstützung am dringendsten.

Das Gebäude des Balneologischen Instituts in Slowjansk

Unsere Mission

Die NGO Volunteers Support Ukraine hilft Menschen, die vom Krieg betroffen sind, im Rahmen der verfügbaren Mittel und Möglichkeiten – durch humanitäre Hilfe, direkte Unterstützung und indem sie die Welt über den Alltag in den ukrainischen Frontregionen informiert. Geschichten wie diese erinnern daran, warum diese Arbeit jeden Tag notwendig bleibt.

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