‹ Alle Artikel
Gleitbomben töten 13-jähriges Mädchen in Sumy, Zahl der Toten steigt auf fünf

Gleitbomben töten 13-jähriges Mädchen in Sumy, Zahl der Toten steigt auf fünf

12.07.2026
· 3 Min. Lesezeit

Drei russische Gleitbomben trafen Wohngebiete in Sumy: Fünf Menschen starben, darunter ein 13-jähriges Mädchen, 31 weitere wurden verletzt.

Am 11. Juli 2026 wurde Sumy erneut erschüttert, als russische Flugzeuge mindestens drei Gleitbomben auf Wohngebiete der Stadt abwarfen. Eine der Bomben schlug nahe einer Straße und einer Bushaltestelle ein, wo ein 13-jähriges Mädchen ums Leben kam. Zunächst meldeten Behörden vier Tote und 17 Verletzte, doch die Zahl stieg im Laufe des folgenden Tages auf fünf Tote und 31 Verletzte, nachdem ein schwer verletztes Opfer im Krankenhaus gestorben war. Bei Volunteers Support Ukraine schmerzt es zu sehen, wie oft Kinder zu den Opfern dieses Krieges zählen.

Die Haltestelle, die zum Ort der Tragödie wurde

Eine der Bomben detonierte direkt neben einer Bushaltestelle, an der Zivilisten warteten. Später veröffentlichte Fotos zeigten einen Kleinbus, dessen gesamte Seite durch die Druckwelle weggerissen worden war. Volunteers Support Ukraine weist darauf hin, dass es genau solche alltäglichen Orte sind — eine Bushaltestelle, der Weg zum Geschäft, ein Hinterhof neben einem Wohnhaus —, die fast täglich zu Schauplätzen von Tragödien für gewöhnliche Ukrainer werden.

Ein zerstörter gelber Kleinbus mit weggerissener Seite am Anschlagsort in Sumy

Das Ausmaß der Zerstörung in der Stadt

Die Angriffe beschädigten Wohnhäuser, einen Autohändler, eine Tankstelle und ein Restaurant sowie zahlreiche Fahrzeuge von Anwohnern. Ein Auto, das direkt neben einem wartenden Krankenwagen zerfetzt wurde, zeugt von der enormen Wucht der Druckwelle. Volunteers Support Ukraine merkt an, dass der Wiederaufbau nach solchen Verlusten — materiell wie menschlich — Jahre dauern wird, während die betroffenen Familien schon jetzt Unterstützung brauchen.

Ein zerstörtes Auto mit zerborstenen Scheiben steht neben einem Krankenwagen am Anschlagsort in Sumy

Das Leben geht nach dem Angriff weiter

Trotz Schock und Zerstörung gingen die Bewohner von Sumy an diesem Morgen dennoch auf die Straße — manche auf der Suche nach Angehörigen, andere einfach, um zu sehen, was von einem vertrauten Viertel übrig geblieben war. Eine Aufnahme zeigt eine ältere Frau mit ihrem kleinen Hund im Arm, die zurückblickt auf einen Ort, an dem wenige Stunden zuvor noch ein Gebäude gestanden hatte. Volunteers Support Ukraine ist überzeugt, dass solche Momente daran erinnern, dass hinter jeder Statistik ein echtes Leben steht — und jedes einzelne Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient.

Eine Anwohnerin hält ihren Hund in der Nähe des Anschlagsorts in Sumy, im Hintergrund sind beschädigte Fahrzeuge zu sehen

Unsere Mission bleibt dieselbe

Volunteers Support Ukraine beteiligt sich nicht an der Untersuchung der Umstände solcher Angriffe und erhebt keinen Anspruch auf militärische Expertise — unsere Aufgabe ist eine andere: der Welt zu erzählen, was Zivilisten in der Ukraine widerfährt. Wir helfen den vom Krieg betroffenen Menschen, so weit es unsere Mittel und Kapazitäten erlauben, mit humanitärer Hilfe, praktischer Unterstützung im Alltag und Aufmerksamkeit in den schwersten Momenten. Geschichten wie diese sind genau der Grund, warum diese Arbeit fortgesetzt wird, solange sie gebraucht wird.

Ähnliche Artikel