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Ukrainische Drohnentruppen treffen MiG-29, Ozon-Lager und Schattenflotten-Schiffe

Ukrainische Drohnentruppen treffen MiG-29, Ozon-Lager und Schattenflotten-Schiffe

24.08.2026
· 2 Min. Lesezeit

Ukrainische Drohnen trafen in der Nacht 66 Ziele tief in Russland: eine MiG-29, drei Ozon-Lager und zwei Schiffe der Schattenflotte.

In der Nacht auf den 24. August führten die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme eine ihrer bemerkenswertesten Operationen der vergangenen Wochen tief im russischen Hinterland durch. Kommandeur Robert "Madyar" Browdi teilte mit, dass insgesamt 66 Ziele getroffen wurden — von einem Kampfflugzeug bis zu Logistiklagern und Schiffen der Schattenflotte.

Ein Jet, Radaranlagen und ein Stützpunkt der Spezialkräfte

Zu den getroffenen Zielen zählte ein MiG-29-Jäger nahe dem Ort Dolotinka in der russischen Oblast Rostow, vier Radaranlagen (zwei Kasta-2E2-Systeme und ein Nebo-SW-System in der Oblast Rostow sowie ein ST-68 nahe Rosdolne auf der besetzten Krim) sowie der Standort einer Schnellreaktionseinheit der Spezialkräfte. Die gezielte Ausschaltung von Radaranlagen hat strategische Bedeutung: Sie schwächt die Fähigkeit der russischen Luftabwehr, die nächste Welle ukrainischer Angriffe rechtzeitig zu erkennen.

Eine Wärmebildaufnahme einer ukrainischen Drohne zeigt einen Treffer auf ein feindliches Flugzeug auf einem Flugplatz in der Region Krasnodar — zur Illustration eines vergleichbaren Angriffs auf russische Flugzeuge

Dritte Nacht in Folge gegen Ozon-Lager

Ein weiterer Teil der Operation richtete sich gegen Lagerhäuser des russischen Online-Händlers Ozon, eines Konkurrenten von Wildberries. In jener Nacht trafen Drohnen gleich drei große Logistikzentren — in Krasnodar sowie zwei weitere in der Region Stawropol und in Dagestan. Es war die dritte Nacht in Folge, in der Ozon-Infrastruktur getroffen wurde, was auf ein bewusst gewähltes Ziel statt auf einen Einzelfall hindeutet. Der Kreml drohte bereits, die Ukraine werde die Antworten darauf "jeden Tag spüren".

Eine Karte zeigt nächtliche Angriffe auf Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer und im Asowschen Meer — zur Illustration der andauernden Kampagne der Drohnentruppen gegen die Schattenflotte

Zwei Schattenflotten-Schiffe im Schwarzen Meer

Neben den Landzielen trafen Drohnen der Einheit auch zwei Schiffe der russischen Schattenflotte im Schwarzen Meer — einen Tanker und einen Massengutfrachter. Der Angriff setzt eine langjährige Kampagne fort, die seit Jahresbeginn bereits mehr als hundert Schiffe außer Gefecht gesetzt hat — Schiffe, die internationale Sanktionen umgehen, um russisches Öl zu transportieren.

Ausländische Staats- und Regierungschefs an Rednerpulten bei den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag in Kyjiw — ein Kontrast zu den nächtlichen Angriffen tief im russischen Hinterland

Solche Operationen erinnern daran, dass der Krieg gleichzeitig an mehreren Fronten geführt wird, von der Frontlinie bis tief ins Hinterland. Volunteers Support Ukraine konzentriert sich auf eine andere Front desselben Krieges — die humanitäre — und hilft weiterhin Zivilisten, die von den Kampfhandlungen betroffen sind, soweit es die verfügbaren Mittel erlauben.

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