In der Nacht auf den 27. Juli zerstörte eine russische Gleitbombe ein Privathaus in Saporischschja, ein 67-jähriger Mann kam ums Leben. Ein 22-jähriger Mann wurde nach stundenlanger Suche lebend aus den Trümmern gerettet.
In der Nacht auf Montag, den 27. Juli 2026, traf eine russische Gleitbombe (KAB) ein Privathaus in der Stadt Saporischschja. Das Gebäude wurde vollständig zerstört, ein 67-jähriger Mann starb unter den Trümmern, wie der Leiter der Gebietsmilitärverwaltung Saporischschja mitteilte. Mehrere Stunden später bargen Rettungskräfte einen 22-jährigen Mann lebend aus den Trümmern. Volunteers Support Ukraine verfolgt die Folgen dieses erneuten Angriffs mit Gleitbomben auf Wohngebiete der Stadt.
Die Gleitbombe schlug mitten in einem Wohnviertel ein und verwandelte das Haus in einen Trümmerhaufen aus Holz, Ziegeln und Dachresten. Rettungskräfte durchsuchten die Trümmer nach der Explosion stundenlang. Ein 67-jähriger Mann kam unter den Trümmern seines eigenen Hauses ums Leben.

Von dem Gebäude blieb kaum etwas stehen: Wände brachen ein, und persönliche Gegenstände der Bewohner lagen verstreut zwischen den Trümmern.

Inmitten der Zerstörung brachte der Rettungseinsatz auch eine erfreuliche Nachricht: Ein 22-jähriger Mann wurde nach mehrstündiger Suche lebend unter den Trümmern gefunden. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und wird voraussichtlich genesen.

Rettungskräfte und Sanitäter arbeiteten die ganze Nacht über am Einsatzort und kümmerten sich um Bewohner, die von den Angriffen betroffen waren.

Der Angriff auf Saporischschja war Teil einer umfassenderen Welle russischer Angriffe in jener Nacht. In der Region Sumy warfen die Besatzungstruppen mindestens sieben Gleitbomben auf die Gemeinde Sumy ab, wodurch fünf Zivilisten verletzt wurden – keiner von ihnen lebensgefährlich. Auch dieser Angriff auf Saporischschja reiht sich in ein Muster wiederkehrender Gleitbombenangriffe ein, dem die Stadt in den vergangenen Wochen ausgesetzt war.

Nächte wie diese zeigen, wie prekär das Alltagsleben in ukrainischen Städten bleibt. Volunteers Support Ukraine unterstützt weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, mit der Hilfe, die der Organisation zur Verfügung steht – von Nothilfe bis zur Unterstützung von Familien, die ihr Zuhause verloren haben. Jede Form von Hilfe zählt für jene, die nach einem solchen Angriff zwischen den Trümmern zurückbleiben.
Wir verfolgen die Lage weiterhin aufmerksam und laden alle ein, die helfen möchten, sich der Unterstützung für Ukrainer anzuschließen, die täglich mit den Folgen der russischen Aggression konfrontiert sind.