Der Präsident meldet Fortschritte gegen russische Infiltration bei Dobropillja; die Einheiten Skelia und Azov drängten den Gegner bei Hruzke und Nowomykolajiwka zurück.
Am 9. Oktober sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, es gebe Erfolge im Kampf gegen Versuche russischer Truppen, tiefer in die ukrainische Verteidigung bei Dobropillja im Gebiet Donezk einzusickern. Er schrieb dies auf Telegram nach einer Besprechung mit Militärs und Regierungsvertretern. Das ist eine gute Nachricht in einer schweren Woche, und Volunteers Support Ukraine teilt sie gern.
Bei der Besprechung berichteten der Verteidigungsminister und der Oberbefehlshaber über die Front, vor allem im Gebiet Donezk: Kostjantyniwka, Dobropillja, Slowjansk und Kramatorsk. Laut Selenskyj einigte man sich auf Entscheidungen, die in den kommenden Wochen Wirkung zeigen sollen. Er hob den Kampf gegen Infiltrationsversuche bei Dobropillja hervor, wo bereits Ergebnisse sichtbar seien.

Laut UNITED24 Media meldete die 425. Brigade Skelia am 6. Oktober eine Operation bei Hruzke und Nowomykolajiwka. Beteiligt waren Sturmtruppen der Skelia, Einheiten der 12. Spezialbrigade Azov des 1. Korps der Nationalgarde und weitere Einheiten. Nach Angaben der Militärs zogen russische Kräfte zusammen, um ukrainische Versorgungswege zu erreichen und eine Einkesselung von Druschkiwka vorzubereiten, gefolgt von einem Vorstoß Richtung Dobropillja. Ukrainische Sturmgruppen räumten Dutzende Stellungen, und das Bataillon Schkwal gibt an, mehr als 40 gegnerische Soldaten in Gefechten mit Handfeuerwaffen getötet zu haben. Diese Zahlen stammen von der Brigade selbst und sind nicht unabhängig überprüft.

Das Gebiet um Dobropillja gehört zum Städtegürtel Druschkiwka–Kramatorsk–Slowjansk, der den Gegner vom Rest des Gebiets Donezk fernhält; jeder abgewehrte Versuch zählt daher. Zugleich spricht der Präsident von Erfolgen gegen Infiltration, nicht vom Ende der Kämpfe an diesem Frontabschnitt; die neuen Entscheidungen sollen binnen Wochen wirken.

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die vorhandenen Mittel erlauben, und begrüßt jede gute Nachricht von der Front.