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Selenskyj und Trump beraten über Lizenzen zur Patriot-Produktion und neue diplomatische Anstrengungen

Selenskyj und Trump beraten über Lizenzen zur Patriot-Produktion und neue diplomatische Anstrengungen

29.07.2026
· 3 Min. Lesezeit

Präsident Selenskyj traf sich am 28. Juli zu einem rund einstündigen, nicht-öffentlichen Gespräch mit Präsident Trump im Weißen Haus, bei dem es um Lizenzen für die eigene Produktion von Patriot-Abfangraketen und eine Wiederbelebung der Diplomatie ging.

Am 28. Juli 2026 traf Präsident Wolodymyr Selenskyj Präsident Donald Trump im Weißen Haus zu einem nicht-öffentlichen Gespräch von etwa einer Stunde, zu dem keine Kameras zugelassen waren. Volunteers Support Ukraine verfolgt solche Entwicklungen aufmerksam, da Entscheidungen zur Verteidigungsunterstützung darüber mitentscheiden, wie gut die ukrainische Bevölkerung vor anhaltenden Luftangriffen geschützt werden kann.

Lizenzen für die eigene Patriot-Produktion

Zentrales Thema des Gesprächs waren Lizenzen, die es der Ukraine erlauben würden, Abfangraketen für Patriot-Systeme im eigenen Land zu produzieren – eine Idee, die Trump erstmals Anfang dieses Monats öffentlich ins Spiel gebracht hatte. Selenskyj bezeichnete es als "ein gutes Treffen" und erklärte: "Der Präsident und ich haben über Lizenzen für die Produktion von Patriot-Abfangraketen sowie mehrere andere Ideen gesprochen, die helfen könnten." Das einzige veröffentlichte Bild stammt von der ukrainischen Präsidialpressestelle, da während der Gespräche keine Journalisten anwesend waren.

Ukrainische Delegation an einem Konferenztisch im Weißen Haus

Für Volunteers Support Ukraine ist der Ausbau eigener Produktionskapazitäten bedeutsam, weil er unmittelbar damit zusammenhängt, wie nachhaltig die Ukraine ihren Luftraum langfristig verteidigen kann.

Anstoß für neue diplomatische Bemühungen

Selenskyj äußerte sich auch zur diplomatischen Ebene: "Wir haben auch über Diplomatie gesprochen – es ist wichtig, dass der diplomatische Prozess neu belebt wird." Diese Äußerung fällt in eine Phase intensiver internationaler Bemühungen um einen Weg zur Beendigung des Krieges. Volunteers Support Ukraine betont, dass echter diplomatischer Fortschritt vor allem daran zu messen ist, wie sehr er das Leid der Zivilbevölkerung und der Gemeinden nahe der Frontlinie tatsächlich verringert.

Selenskyj und Trump am Kamin im Oval Office

Gespräch mit Lockheed Martin über erweiterte Waffenproduktion

Separat traf sich Selenskyj mit Vertretern von Lockheed Martin, um über eine Ausweitung der Produktion von Patriot-Abfangraketen, F-16-Kampfjets, HIMARS-Systemen und ATACMS-Raketen zu sprechen. Volunteers Support Ukraine weist darauf hin, dass größere Produktionskapazitäten bei den Partnern der Ukraine direkten Einfluss darauf haben, wie gut das Land großangelegten Raketen- und Drohnenangriffen standhalten kann.

Teilnahme an der Trauerfeier für Senator Lindsey Graham

Der Besuch in Washington fiel mit der Trauerfeier für Senator Lindsey Graham zusammen, einem der wichtigsten Unterstützer der Ukraine im US-Kongress. Die Zeremonie fand in der Washington National Cathedral statt, wo Trump eine Trauerrede hielt. Auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und weitere hochrangige Gäste waren anwesend. Vor der Zeremonie wurde Selenskyj im Gespräch mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb gesehen, bei dem es um weitere militärische Unterstützung und Sanktionsdruck auf Russland ging. Volunteers Support Ukraine spricht der Familie und den Weggefährten von Senator Graham sein Beileid aus.

Unsere Mission

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, in jeder Form, die die verfügbaren Mittel der Organisation zulassen, dort, wo der Bedarf am größten ist. Diplomatische und militärische Nachrichten dieser Art zeigen das große Bild, doch die tägliche Hilfe vor Ort bleibt der Kern der Arbeit von Volunteers Support Ukraine.

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