Langstreckendrohnen des ukrainischen Sonderoperationszentrums „A" trafen in der Nacht auf den 28. August den Fliegerhorst Engels-2 im russischen Gebiet Saratow. Satellitenbilder bestätigten schwere Flügelschäden an einem Tu-95MS-Bomber.
In der Nacht auf den 28. August griffen Drohnen des ukrainischen Sonderoperationszentrums „A" den Fliegerhorst Engels-2 im russischen Gebiet Saratow an. Satellitenaufnahmen der Analysegruppe AviVector bestätigten den Erfolg des Angriffs: Ein strategischer Bomber vom Typ Tu-95MS erlitt schwere Schäden am rechten Flügel — ein Teil davon brach vollständig ab.
Analysten zufolge ist der Schaden so gravierend, dass die Maschine wahrscheinlich nicht mehr reparabel ist — die Serienproduktion der Tu-95 wurde bereits vor Jahrzehnten eingestellt, Ersatzteile sind entsprechend rar. Engels-2 beherbergt Tu-95MS- und Tu-160-Bomber, mit denen Russland regelmäßig Marschflugkörper vom Typ Kh-101 gegen ukrainische Städte abfeuert — jede ausgefallene Maschine schränkt diese Fähigkeit direkt ein.

Es ist nicht der erste erfolgreiche ukrainische Angriff auf Engels-2 — eine ähnliche Operation von Zentrum „A" beschädigte im Juli desselben Jahres bereits das Heck eines weiteren Tu-95MS auf demselben Stützpunkt. Neben den Bombern befinden sich auf dem Fliegerhorst auch Munitionsdepots, Treibstofflager und Wartungseinrichtungen — ein wiederkehrendes Ziel für die Tiefenschlagkampagne der Ukraine.

Jeder erfolgreiche Angriff tief in russischem Gebiet bedeutet einen Bomber weniger, der gegen ukrainische Städte eingesetzt werden kann. Volunteers Support Ukraine hilft täglich Familien, die von Raketen- und Drohnenangriffen betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben.