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Zweite Nacht in Folge: Russland greift Gebiet Kiew an, Opferzahl steigt landesweit

Zweite Nacht in Folge: Russland greift Gebiet Kiew an, Opferzahl steigt landesweit

29.08.2026
· 2 Min. Lesezeit

Russland griff das Gebiet Kiew die zweite Nacht in Folge mit Drohnen an: 17 Lagerhallen und 19 Wohnhäuser beschädigt. Landesweit starben binnen 24 Stunden mindestens 10 Menschen, 43 wurden verletzt.

Die zweite Nacht in Folge griff Russland das Gebiet Kiew mit strahlgetriebenen Drohnen an — innerhalb von zwei Tagen beschädigten Feuer und Trümmer 17 Lagerkomplexe, 19 Wohnhäuser und drei Mehrfamilienhäuser. Landesweit starben in den vergangenen 24 Stunden mindestens 10 Menschen, 43 weitere wurden verletzt.

Gebiet Kiew: Lager, Wohnhäuser, gesperrte Autobahn

Die Angriffe trafen die Bezirke Fastiw, Wyschhorod, Boryspil, Browary und Butscha — Explosionen und Brände in Lagerkomplexen zwangen die Behörden, die Fernstraße M-06 Kiew–Tschop vorübergehend zu sperren. Die Feuerwehr arbeitete unter ständiger Bedrohung durch weitere Angriffe: Allein in der Nacht gab es in der Region 20 Luftalarme.

Einsatzkräfte nach dem Angriff auf das Gebiet Kiew

Eine der schwersten nächtlichen Angriffswellen der vergangenen Wochen

In der Nacht auf den 28. August feuerte Russland 164 Shahed-Angriffsdrohnen auf die Ukraine ab, die Hälfte davon strahlgetrieben; die ukrainische Luftabwehr schoss 137 davon ab.

Rauch nach dem Angriff auf das Gebiet Kiew

Opferzahlen nach Regionen

Am stärksten betroffen waren in den vergangenen 24 Stunden die Gebiete Dnipropetrowsk (2 Tote, 8 Verletzte), Cherson (1 Toter, 11 Verletzte), Sumy (2 Tote, 5 Verletzte) und Charkiw (2 Tote, 4 Verletzte). Auch die Gebiete Saporischschja und Donezk gerieten unter Beschuss.

Rauch über Kiew nach dem nächtlichen Angriff

Die Brände störten auch die zivile Logistik — getroffen wurde unter anderem ein Buchlager, das mehrere ukrainische Verlage und Buchhandlungen beliefert.

Aufräumarbeiten und Brandbekämpfung im Gebiet Kiew

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, deren Zuhause oder Betrieb in diesen zwei Nächten beschädigt wurde, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben — mit humanitärer Hilfe und Unterstützung für Familien vor Ort.

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