In der Nacht auf Samstag traf eine russische Drohne den Bezirk Ismajil in der ukrainischen Region Odesa. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt, mehrere mit Getreide beladene Lastwagen gingen in Flammen auf.
In der Nacht auf Samstag, den 29. August, traf ein russischer Drohnenangriff den Bezirk Ismajil in der Region Odesa — einen der wichtigsten Knotenpunkte für ukrainische Getreideexporte über die Donau. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt, teilte Oleh Kiper, Leiter der Gebietsmilitärverwaltung Odesa, mit.
Der Angriff beschädigte Verkehrsinfrastruktur und setzte Lastwagen mit Getreide und anderen Lebensmitteltransporten in Brand — insgesamt acht Fahrzeuge fingen Feuer, mehrere brannten vollständig aus. Vierzehn Einsatzkräfte des staatlichen Rettungsdienstes mit drei Löschfahrzeugen sowie eine örtliche freiwillige Feuerwehreinheit „Bahate" rückten aus, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Ismajil trägt zusammen mit dem nahegelegenen Hafen Reni einen überproportional großen Anteil der ukrainischen Getreideexporte, seit die Schifffahrtsrouten über das Schwarze Meer unsicher geworden sind. Seit Russland die Angriffe auf diesen Korridor verstärkt hat, laufen Schifffahrt und Frachtverkehr in der Region unter ständiger Bedrohung durch neue Angriffe.
Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben — mit gezielter humanitärer Hilfe und Unterstützung für Familien in Grenz- und Frontgebieten.