Der niederländische Verteidigungsminister kündigte 150 Millionen Euro an neuer Finanzierung zur Stärkung der Luftabwehr der Ukraine an, während sich russische Luftangriffe verschärfen.
Die Niederlande haben 150 Millionen Euro an neuer Finanzierung zur Stärkung der Luftabwehr der Ukraine angekündigt. Der niederländische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans gab die Ankündigung bei einem Treffen der Kontaktgruppe zur Verteidigung der Ukraine bekannt und erklärte, die Mittel würden "die Ukraine weiter dabei unterstützen, ihren Himmel zu verteidigen".
Die neue Finanzierung richtet sich direkt an Luftabwehrsysteme und kommt inmitten verschärfter russischer Luftangriffe sowie einer direkten Bitte von Präsident Selenskyj um zusätzliche Luftabwehrunterstützung. Die Zusage baut auf den bestehenden Verpflichtungen der Niederlande zum gemeinsamen "Drone Line"-Projekt mit dem Vereinigten Königreich auf, für das zuvor 500 Millionen Euro zum Aufbau unbemannter Fähigkeiten entlang der Frontlinie bereitgestellt worden waren.

Die Niederlande bleiben einer der beständigsten europäischen Partner der Ukraine, von Luftabwehrsystemen und Drohnen bis hin zu gepanzerten Fahrzeugen. Das Land hat der Ukraine zuvor PzH2000-Haubitzen geliefert und an Programmen zur Lieferung von F-16-Kampfjets teilgenommen.

Die Ankündigung erfolgte im Rahmen von Treffen zwischen niederländischen Vertretern und NATO-Partnern, bei denen die weitere Koordination von Waffenlieferungen und die Finanzierung der Verteidigungsbedürfnisse der Ukraine in den kommenden Monaten besprochen wurden.

Über die direkte Hilfe für die Ukraine hinaus unterstützen die Niederlande auch die kollektive Sicherheit der NATO-Ostflanke, indem sie eigene Kampfjets zur Verstärkung der alliierten Luftraumüberwachung entsenden.

Jede neue Runde der Luftabwehrfinanzierung ist eine echte Chance, eine weitere Rakete oder Drohne abzufangen, bevor sie einen Wohnblock, ein Krankenhaus oder eine Schule erreicht. Volunteers Support Ukraine begrüßt diese Unterstützung der Partner und setzt seine eigene Arbeit zur Unterstützung von Gemeinden fort, die täglich mit den Folgen von Luftangriffen konfrontiert sind.