In der Nacht auf den 4. September trafen russische Drohnen das Gebiet Odesa: Ein Mensch starb, mindestens fünf weitere wurden verletzt, darunter ein fünfjähriges Kind, zwei Privathäuser wurden zerstört.
Das Gebiet Odesa hat erneut eine schwere Nacht hinter sich. Nach Angaben von Oleh Kiper, dem Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Odesa, kam bei einem russischen Drohnenangriff ein Mensch ums Leben, mindestens fünf weitere wurden verletzt — drei Frauen, ein Mann und ein fünfjähriges Kind. Volunteers Support Ukraine dokumentiert solche Nächte aus dem Gebiet Odesa fast täglich, und leider bildete diese Nacht keine Ausnahme.
Ersten Berichten zufolge zerstörten Drohnen zwei Privathäuser, beschädigten ein zweistöckiges Nichtwohngebäude und trafen mehrere private sowie dienstliche Fahrzeuge. An einem Wohnhochhaus wurden Fassade und Fenster auf mehreren Etagen beschädigt. Rettungskräfte und Sanitäter waren rasch vor Ort und arbeiten weiter dort, wo es nötig ist.

Fotos vom Tatort zeigen zerschlagene Fenster, verkohlte Balkonwände und verbogenes Metall von Autos, die einfach in den Höfen von Wohnvierteln geparkt waren. Volunteers Support Ukraine betont: Hinter jedem solchen Bild stehen echte Familien, die in dieser Nacht ihr Dach über dem Kopf oder ihr Eigentum verloren haben.

Der staatliche Katastrophenschutz des Gebiets Odesa hat bereits erste Fotos der Schäden veröffentlicht — völlig zerstörte Autos in Höfen, in denen Anwohner ihre Fahrzeuge einfach abgestellt hatten. Die Erfassung der Schäden und die endgültige Zahl der Betroffenen laufen noch, die lokalen Behörden haben weitere Informationen in Kürze angekündigt.

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben. Jede solche Nacht erinnert erneut daran, warum Unterstützung für Betroffene jeden Tag nötig bleibt, nicht nur, wenn sie Schlagzeilen macht.