Ein russischer Angriff auf das Einkaufszentrum "Gulliver" im Zentrum von Pavlohrad forderte mindestens fünf Todesopfer und verletzte 67 weitere Menschen, darunter Kinder.
Am 10. September 2026, gegen 16:25 Uhr, traf eine russische Angriffsdrohne das Einkaufs- und Unterhaltungszentrum "Gulliver" im Zentrum von Pavlohrad, Gebiet Dnipropetrowsk. Der Angriff erfolgte auf dem Höhepunkt des Tages, als die Straßen und Geschäfte voller Menschen waren. Nach aktualisierten Angaben wurden mindestens fünf Menschen getötet und 67 verletzt — acht von ihnen Kinder. Volunteers Support Ukraine spricht allen Betroffenen dieses Angriffs sein Mitgefühl aus.
Die Waffe traf das Stadtzentrum genau zu dem Zeitpunkt, als das Einkaufsviertel voller Besucher war. Die Explosion zerstörte Geschäfte, Verkaufspavillons und Autos, ein Teil der angrenzenden Straße wurde schwer beschädigt. Unter den Verletzten waren drei Jungen im Teenageralter von 13, 14 und 15 Jahren.

Einheiten des staatlichen Katastrophenschutzes der Region Dnipropetrowsk bekämpften den Großbrand. Zwei Einsatzkräfte wurden während des Einsatzes verletzt, arbeiteten aber weiter vor Ort, räumten Trümmer weg und löschten Brände zwischen den zerstörten Verkaufsreihen.

Nach Angaben der Regionalbehörden waren an diesem Tag in der gesamten Region Dnipropetrowsk 76 Menschen von russischen Angriffen betroffen, sieben kamen ums Leben — die meisten Opfer entfielen auf den Angriff auf Pavlohrad. Das Einkaufszentrum und die benachbarten Pavillons wurden größtenteils durch das Feuer zerstört.

Pavlohrad ist eine typische Stadt im Hinterland ohne militärische Einrichtungen, die dem Ausmaß des erlittenen Angriffs entsprechen würden. Ein Angriff auf ein ziviles Einkaufsviertel mitten an einem gewöhnlichen Tag ist ein weiteres Beispiel dafür, dass sich keine Stadt in der Ukraine vor dem Krieg sicher fühlen kann, den Russland gegen sie führt.

Volunteers Support Ukraine hilft weiterhin Menschen, die vom Krieg betroffen sind, so gut es die verfügbaren Mittel erlauben. Die Tragödie von Pavlohrad erinnert erneut daran, warum die Unterstützung betroffener Zivilisten im ganzen Land ein dringendes Anliegen bleibt.