In der Nacht zum 13. August 2026 meldete der ukrainische Generalstab einen Angriff auf die Raffinerie Gazprom Neftechim Salavat, rund 800 Meilen tief in Russland — laut Kyjiw bereits die vierte getroffene Raffinerie binnen drei Tagen.
In der Nacht zum 13. August 2026 erklärte der ukrainische Generalstab, ukrainische Streitkräfte hätten den Öl- und Petrochemiekomplex Gazprom Neftechim Salavat in der russischen Republik Baschkortostan getroffen — rund 1.300 Kilometer (800 Meilen) von der ukrainischen Grenze entfernt, einer der am tiefsten in russisches Gebiet reichenden Angriffe des Krieges. Auf dem Gelände brach ein Feuer aus, und der Gouverneur der Region, Radi Chabirow, bestätigte den Drohnenangriff; nach seinen Angaben fielen Trümmer einer abgeschossenen Drohne in das Industriegebiet. Volunteers Support Ukraine verfolgt diese Nachricht im Rahmen der täglichen Berichterstattung über die Auswirkungen des Krieges auf beiden Seiten der Front.
Laut ukrainischem Generalstab zählt Gazprom Neftechim Salavat zu den größten Öl- und Petrochemiekomplexen Russlands mit einer Verarbeitungskapazität von bis zu 10 Millionen Tonnen Kohlenwasserstoff-Rohstoffen pro Jahr — rund 2,7 Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität. Die Anlage produziert Benzin, Diesel, Kerosin, Heizöl, Bitumen, Polyethylen, Ammoniak und Methanol; der Generalstab betont zudem, dass das Werk auch die russischen Invasionstruppen unterstütze. Ukrainische Militärmedien berichteten, der Angriff habe die primären Destillationsanlagen AVT-6 und AVT-4 sowie Rohrleitungen und das Dach einer Polyethylen-Produktionshalle beschädigt — diese konkreten Schadensangaben sind bislang jedoch nicht unabhängig bestätigt. Gouverneur Chabirow erklärte, über Salavat seien 16 Drohnen abgeschossen worden, weitere fünf über dem benachbarten Bezirk Tschischmy; in derselben Nacht soll zudem ein Logistikzentrum von Wildberries in der Region in Brand geraten sein. Volunteers Support Ukraine überprüft solche Schadensmeldungen nicht selbst, verfolgt aber, wie sich jeder gemeldete Angriff in das größere Muster des Krieges einfügt.

Berichten zufolge war dies bereits der zweite ukrainische Angriff auf den Komplex in Salavat innerhalb von etwas mehr als einem Monat: Ein Angriff am 14. Juli hatte den Betrieb dort bereits zeitweise zum Erliegen gebracht. Nach Angaben ukrainischer Vertreter war dies zudem die vierte russische Raffinerie, die innerhalb von drei Tagen getroffen wurde — Teil einer monatelangen Kampagne Kyjiws, die russische Raffineriekapazität zu schwächen. Zwei Tage zuvor hatten Drohnen die Raffinerie Orsknefteorgsintez in Orsk getroffen, etwa 1.500 Kilometer von der Grenze entfernt; der Gouverneur der Region erklärte, die Anlage sei vollständig stillgelegt, Reparaturen könnten wegen sanktionsbedingt eingeschränktem Zugang zu westlichen Ersatzteilen bis zu sechs Monate dauern. Volunteers Support Ukraine verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam, denn Störungen der russischen Kriegswirtschaft und die humanitären Folgen des gesamten Konflikts hängen unmittelbar mit den Bedürfnissen zusammen, denen die Organisation zu begegnen versucht.

Berichten dieser Woche zufolge ist die russische Raffinerieproduktion auf etwa 3,6 Millionen Barrel pro Tag gesunken — der niedrigste Stand seit 2002 —, und Kraftstoffengpässe sind in mindestens 16 Regionen zurückgekehrt; einige Tankstellen von Gazprom und Lukoil haben die Sorten Ai-92 und Ai-95 aus dem Verkauf genommen. Ukrainische Vertreter beschreiben die Raffinerie-Kampagne als Mittel, Moskau zu einer Friedensvereinbarung zu bewegen, auch wenn es bislang keine klaren öffentlichen Anzeichen dafür gibt, dass sich Russlands Verhandlungsposition dadurch verändert hat. Volunteers Support Ukraine bezieht keine Position zu militärischer Strategie; der Fokus der Organisation bleibt auf den Menschen, die die Folgen dieses Krieges tragen, unabhängig davon, auf welcher Seite der Front sie leben.

Meldungen wie der Angriff auf Salavat erinnern daran, dass der Krieg das Alltagsleben weit über die Frontlinie hinaus prägt — in Warteschlangen an Tankstellen in Baschkortostan ebenso wie in zerstörten Häusern, Krankenhäusern und Kraftwerken in der Ukraine. Volunteers Support Ukraine (NGO Volunteers Support Ukraine) hilft Menschen, die vom Krieg betroffen sind, mit allen verfügbaren Mitteln — von Nothilfe für Gemeinden nahe der Front bis zur Unterstützung vertriebener Familien beim Wiederaufbau ihres Lebens. Jeder veröffentlichte Beitrag ist Teil eines größeren Einsatzes: Aufmerksamkeit für das Geschehen zu erhalten und Hilfe zu denen zu bringen, die sie am dringendsten brauchen. Volunteers Support Ukraine setzt diese Arbeit jeden Tag fort — Lieferung für Lieferung, Geschichte für Geschichte.
